Aiki Mira

"Das Universum ohne Eisbärin", die erste veröffentlichte Kurzgeschichte von Aiki Mira, erschien 2021 in der Computerzeitschrift c't und wurde für den Kurd-Laßwitz-Preis wie für den Deutschen Science-Fiction-Preis nominiert. Dasselbe gelang zwei weiteren Erzählungen, "Vorsicht synthetisches Leben" und "Utopie27", und mit "Utopie27" gewann Aiki Mira 2022 beide Preise. Aiki Mira ist eine nichtbinäre Person, veröffentlicht unter diesem Pseudonym und lebt in Hamburg. Nach einem Studium der Medienkommunikation folgte Forschung zu Jugendkultur und Computerspiel. Auf der Website des Kurd-Laßwitz-Preises steht Aiki Mira als erste nichtbinäre Person der Science-Fiction mit der Bezeichnung "Autorx". Neben Romanen entstehen Kurzgeschichten und Essays, darunter solche zur QueerScience-Fiction, der sich Aiki Mira selbst zurechnet, etwa auf Tor Online und im Magazin QueerWelten. Seit 2023 moderiert Aiki Mira zusammen mit der Politikwissenschaftlerin Isabella Hermann den SWR-Podcast "Das war morgen". Im Juni 2022 erschien bei p.machinery der Roman "Titans Kinder. Eine Space-Utopie", im Dezember bei Polarise der Cyberpunk-Roman "Neongrau. Game over im Neurosubstrat", der 2023 den Kurd-Laßwitz-Preis gewann. Den Preis erhielten auch "Neurobiest" (2023) im Jahr 2024 und "Proxi. Eine Endzeit-Utopie" (2024) im Jahr 2025; 2023 kamen der Deutsche Science-Fiction-Preis für die Erzählung "Die Grenze der Welt" und der Chrysalis Award der European Science Fiction Society hinzu. 2025 folgte bei Fischer Tor der Science-Fiction-Thriller "Denial of Service".

Nationalität
Deutschland

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