Allen Steele

Das Science-Fiction-Fandom lernte Allen Steele bei den Treffen des Science-Fiction-Clubs seiner Geburtsstadt Nashville kennen, wo er am 19. Januar 1958 zur Welt gekommen war. Nach der Webb School in Bell Buckle, Tennessee, erwarb er einen Bachelor in Kommunikationswissenschaften am New England College und einen Master in Journalismus an der University of Missouri. Mehrere Jahre arbeitete er als Journalist, bevor er sich als Science-Fiction-Autor einen Namen machte; 1988 begann er, Kurzgeschichten zu veröffentlichen. Seine ersten Romane bildeten eine Zukunftsgeschichte von "Orbital Decay" (1989) bis "Labyrinth of Night" (1992), zu der auch "Clarke County, Space" (1990) gehört. "Orbital Decay" und "Lunar Descent" (1991) handeln von Arbeitern auf Baustellen im Weltraum. "Orbital Decay" erhielt 1990 den Locus Award und erschien 1991 bei Bastei Lübbe als "Station der letzten Helden". Ab 1992 schrieb Steele vor allem Einzelwerke und Kurzgeschichten, daneben fünf Romane über den Mond Coyote, beginnend mit "Coyote" (2002). Drei Hugo Awards erhielt er: 1996 für "The Death of Captain Future", 1998 für "Where Angels Fear to Tread" und 2011 für "The Emperor of Mars". "The Death of Captain Future" gewann 1998 auch den Seiun Award. 2013 teilte sich Steele den Robert A. Heinlein Award mit Yoji Kondo. Im Vorstand der Science Fiction and Fantasy Writers of America vertrat er die östliche Region. Im April 2001 sagte er vor dem Unterausschuss für Raumfahrt und Luftfahrt des US-Repräsentantenhauses in Anhörungen zur Erforschung des Weltraums im 21. Jahrhundert aus. 2004 steuerte er ein Kapitel zum gemeinsam verfassten Schwindelroman "Atlanta Nights" bei. Ab 2017 erschien seine Captain-Future-Reihe, beginnend mit "Avengers of the Moon"; bis 2021 folgten vier Bände "The Return of Ul Quorn", 2024 erschien der Roman "Lost Apollo".

Geboren
1958-01-19
Nationalität
Vereinigte Staaten

Bücher