Andrea Hairston

Im Mai 2012 war Andrea Hairston Ehrengast der WisCon, wie schon 2007 der Diversicon in Minneapolis; ihre Rede erschien 2013 im siebten Band der WisCon Chronicles. Ihr Roman "Redwood and Wildfire" (2011) gewann den James Tiptree Jr. Award für 2011. Geboren 1952 in Pittsburgh, Pennsylvania, wuchs Hairston dort auf. Ab 1977 entstanden Theaterstücke wie "Signs of Life" (1987), "Soul Repairs" (2002) und "Thunderbird at the Next World Theatre" (2014); produziert wurden sie am Yale Rep, bei Rites and Reason, am Kennedy Center und bei StageWest, dazu im öffentlichen Radio und Fernsehen. Dramen von Michael Ende und Kaca Celan übertrug sie aus dem Deutschen ins Englische. Ihr erster Roman "Mindscape" erschien 2006 bei Aqueduct Press, gewann den Carl Brandon Parallax Award und stand in der Auswahl für den Philip K. Dick Award und den Tiptree Award. Zuvor hatte sie 2004 für einen Auszug aus "Exploding in Slow Motion" einen Older Writers Grant der Speculative Literature Foundation erhalten; 2008 war sie Fellow beim NASA-finanzierten Schreibworkshop Launch Pad. Für ihre Beiträge zu Forschung und Kritik des Phantastischen erhielt sie 2011 den Distinguished Scholarship Award der International Association of the Fantastic in the Arts; Essays schrieb sie unter anderem über Octavia Butler und über "Symbiotic Planet" von Lynn Margulis. Dazu kamen ein NEA-Stipendium und ein Shubert Fellowship für Dramatik sowie eine Förderung der Ford Foundation für die Zusammenarbeit mit dem senegalesischen Meistertrommler Massamba Diop. Auf "Will Do Magic for Small Change" (2016) folgten bei Tor Books "Master of Poisons" (2020) und "Archangels of Funk" (2024), im Mai 2026 bei Macmillan "The Redemption Center is Closed on Sundays".

Nationalität
Vereinigte Staaten

Bücher