Armin Rößler
Bevor Armin Rößler eigene Romane veröffentlichte, erschien 2000 ein Sachbuch von ihm über den Roman eines anderen, eine Untersuchung zu Carl Amerys "Der Untergang der Stadt Passau". Mit diesem Roman beschäftigte sich auch seine Magisterarbeit, die in der sekundärliterarischen Reihe des EDFC erschien. Rößler, 1972 in Heilbronn geboren und in Untereisesheim aufgewachsen, hatte in Mannheim Germanistik, Anglistik und Politik studiert. Er arbeitet als Journalist, lange als Redakteur der Rhein-Neckar-Zeitung, seit Juli 2020 bei der Hohenloher Zeitung. Er begann mit Kurzgeschichten aus Science-Fiction, Fantasy und Horror, die über die Storyolympiade in Anthologien kamen. Ab 2004 gab er die Science-Fiction-Reihe der Story-Olympiade mit heraus, später auch die des Wurdack-Verlags. Seine Anthologien von "Tabula Rasa" (2006) bis "Emotio" (2011) stellte er mit Heidrun Jänchen zusammen, "Tiefraumphasen" (2014) und "Gamer" (2016) mit Frank Hebben und André Skora. Aus diesen Bänden kamen die Gewinnergeschichten des Deutschen Science-Fiction-Preises für die beste Kurzgeschichte 2008, 2009, 2012, 2015 und 2017. Als Romancier debütierte er 2004 mit dem Fantasyroman "Das vergessene Portal". Es folgten im Wurdack-Verlag "Entheete" (2006), "Andrade" (2007) und "Argona" (2008) aus dem Argona-Universum; alle drei waren für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert, und beim Deutschen Science-Fiction-Preis kam "Andrade" 2008 auf einen dritten Platz. Auch seine Erzählung "Die Fänger" war für diesen Preis nominiert. In dasselbe Universum führen der Erzählband "Cantals Tränen" (2016) und der Roman "Die Nadir-Variante" (2017).
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- Deutschland