Audrey Schulman
Elf Jahre Pause beendete Audrey Schulman 2012 mit dem Roman "Three Weeks in December". 2018 folgte der Science-Fiction-Roman "Theory of Bastards", für den sie 2019 den Philip K. Dick Award und einen Neukom Institute Literary Arts Award erhielt. Schulman wurde am 9. Mai 1963 in Montreal geboren. Sie studierte von 1981 bis 1983 Psychologie am Sarah Lawrence College und danach am Barnard College, wo sie 1985 den Bachelor of Arts erwarb, und arbeitete zeitweise als Softwaredesignerin. Ihr erster Roman "The Cage" erschien 1994, auf Deutsch 1995 bei Krüger als "Die Farben des Eises": Eine Tierfotografin bricht mit einer Expedition auf, um die letzten Eisbären zu fotografieren, bevor die Erderwärmung sie aussterben lässt. Angeregt hatten den Roman Schulmans eigene Ängste vor dem Klimawandel. "Swimming with Jonah" (1999) bekam unter gemischten Kritiken einen Stern von Publishers Weekly, 2000 folgte "A House Named Brazil". Zu den Gründern des Home Energy Efficiency Team (HEET) gehörte Schulman; die Organisation befasste sich mit der Energieeffizienz von Häusern und Gebäuden im Raum Boston. Auf diesem Feld veröffentlichte Schulman als Mitautorin Fachpublikationen. Nach wahren Begebenheiten erzählt "The Dolphin House" (2022) von einer jungen Frau, die eine enge Bindung zu den Delfinen eines Forschungsinstituts auf St. Thomas aufbaut.
- Geboren
- 1963-05-09
- Nationalität
- Kanada