Barbara Slawig

Ihre Doktorarbeit schrieb Barbara Slawig über Meningitis-Epidemien in Westafrika. 1986 wurde sie damit an der Freien Universität Berlin promoviert, und danach setzte sie die wissenschaftliche Laufbahn nicht fort. Geboren am 22. September 1956 in Braunschweig, hatte sie nach dem Abitur an der Universität Bochum Biologie studiert und 1981 das Diplom abgelegt. Es folgten ein Forschungsjahr an der Universität Leeds und von 1983 bis 1986 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin. Nach der Promotion arbeitete sie unter anderem als Dozentin an einer Volkshochschule, in der Schwesternfortbildung und als Taijiquan-Lehrerin. 1990 wurde sie freie Übersetzerin aus dem Englischen; sie übertrug etwa Michael P. Kube-McDowells "Trigon" in drei Bänden (1997 und 1998), "Datafat" von Simon Ings (1999) und "Aether" von Ian R. MacLeod (2005) ins Deutsche. 1994 begann sie, eigene literarische Texte zu veröffentlichen. Ihr Roman "Die lebenden Steine von Jargus" erschien 2000 bei Haffmans in Zürich und 2003 unter dem Titel "Flugverbot" bei Argument. 2001 erhielt sie ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats und den Leserpreis des Online-Magazins Alien Contact, das 2003 ihre Erzählung "Pakettage" brachte. Als Carla Rot veröffentlichte sie bei Droste in Düsseldorf die Kriminalromane "Patentlösung" (2009) und "Blutasche" (2010). Unter eigenem Namen erschien 2012 bei Bloomsbury in Berlin "Visby". 2013 brachte Golkonda eine durchgesehene Neuausgabe von "Flugverbot" heraus, ergänzt um "Pakettage".

Geboren
22. September 1956
Nationalität
Deutschland

Bücher