Bijan Moini
Mit seinem ersten Roman "Der Würfel" gewann Bijan Moini 2020 zwei Preise: den Phantastik-Literaturpreis Seraph für das beste Debüt und den Deutschen Science-Fiction-Preis für den besten deutschsprachigen Roman. Das Buch, erschienen im Atrium Verlag in Zürich, spielt in der nahen Zukunft in Deutschland, wo ein Computerprogramm, das alle Bereiche umfasst, die Gesellschaft dominiert: der Würfel, eine Verbindung aus Facebook, virtueller Realität, Sozialkredit-System und künstlicher Intelligenz. Berechenbar zu sein ist für die meisten Menschen zum Ziel geworden, weil damit Einkommen und Chancen steigen. Der Gaukler Taso Doff verweigert sich, entscheidet nach dem Zufall und schützt seine Privatsphäre; sein Leben ändert sich, als er eine Frau kennenlernt. Moini wurde 1984 bei Karlsruhe geboren und studierte Jura in München und Paris. Seine Dissertation "Staatliche Warnungen vor entlassenen Straftätern" erschien 2013 bei Duncker & Humblot. Nach Promotion und Referendariat arbeitete er als Rechtsanwalt für eine Wirtschaftskanzlei, später wurde er Syndikusanwalt der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Texte von ihm erschienen unter anderem auf Spiegel Online, in der FAZ und regelmäßig bei Deutschlandfunk Kultur, und seit 2020 gehört er ehrenamtlich dem Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg an. 2020 erschien bei Atrium "Rettet die Freiheit! Ein Weckruf im digitalen Zeitalter", ein Essay über die Herausforderungen der Digitalisierung für die Freiheit, 2021 bei Hoffmann und Campe "Unser gutes Recht. Was hinter den Gesetzen steckt", ein Überblick über das deutsche Rechtssystem und seine Geschichte. 2025 folgte bei Atrium der Roman "2033".
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