Brian Francis Slattery

Publishers Weekly verglich die Themen von „Lost Everything“ (2012) mit Cormac McCarthys „The Road“, fand den Roman aber im Erzähltempo unausgewogen und morbide, ohne genügend Entlastung. Alexandra Gekas widersprach in Woman's Day: Die Figuren zeigten zwar große Grausamkeit, es gebe aber auch Momente tiefer Güte und ein Gefühl der Hoffnung, das die Hoffnungslosigkeit überwiege. Brian Francis Slattery wurde am 6. Februar 1975 in Ithaca im Bundesstaat New York geboren. Bei Tor erschienen seine Romane „Spaceman Blues“ (2007), „Liberation“ (2008) und „Lost Everything“, 2014 bei Seven Stories Press „The Family Hightower“. „Spaceman Blues“ war für den Lambda Literary Award und den Gaylactic Spectrum Award nominiert. Die Herausgeber von Amazon.com nannten „Liberation“ das beste Science-Fiction- und Fantasybuch des Jahres 2008; der Roman verbinde Ernst und Satire zu einem unvergesslichen Bild eines künftigen Amerika, bedrängt vom Zusammenbruch des Dollars und dem Gespenst einer neuen Form der Sklaverei. „Lost Everything“ spielt in einem Amerika, in dem Bürgerkrieg herrscht, nachdem heftige Stürme große Städte verwüstet haben: Sunny Jim fährt mit anderen Überlebenden einen Fluss hinauf und sucht seine Frau und seinen Sohn. Für den Roman erhielt Slattery den Philip K. Dick Award. Zur ersten Staffel der von Max Gladstone geschaffenen Fortsetzungsserie „Bookburners“, die er mit Gladstone, Margaret Dunlap und Mur Lafferty schrieb, steuerte er 2015 die Episoden 2, 6, 12 und 14 bei.

Geboren
1975-02-06
Nationalität
Vereinigte Staaten

Bücher