C. L. Polk

Für ein "preisgekröntes Buch" hielt C. L. Polk die Novelle "Even Though I Knew the End" (2022) nicht und zeigte sich überrascht über die Flut an Nominierungen. Die Geschichte spielt im Chicago des frühen 20. Jahrhunderts und handelt von einer verdammten Frau, die um die Chance kämpft, mit der Frau zusammen zu sein, die sie liebt; sie gewann den Nebula Award als beste Novelle. Polk wurde 1969 in New Westminster in British Columbia geboren und wuchs in Surrey und Edmonton auf. Mit dem Schreiben begann Polk in den Dreißigern, Anfang der 2000er Jahre erschienen Kurzgeschichten in Zeitschriften wie Abyss & Apex. Beeinflusst haben Polk die Tales from the Flat Earth der Fantasy-Autorin Tanith Lee, die historischen Mystery- und Fantasy-Romane von Barbara Hambly und die Valdemar-Romane von Mercedes Lackey. Der erste Roman, "Witchmark", entstand 2014 und erschien 2018, auf Deutsch 2019 bei Klett-Cotta als "Witchmark: Die Spur der Toten". Er verbindet Krimi und Fantasy in einer alternativen Geschichte des edwardianischen England, gewann 2019 den World Fantasy Award als bester Roman und war unter anderem für den Nebula Award, den Locus Award und den Lambda Literary Award nominiert. Die CBC zählte Polk 2019 zu den "19 kanadischen Autoren, die man im Auge behalten sollte". "Witchmark" eröffnet den Kingston-Zyklus. Die Fortsetzung "Stormsong" (2020, deutsch "Stormsong: In Winterstürmen") führte CBC Books unter den kanadischen Romanen, auf die man 2020 achten sollte, der dritte und abschließende Band "Soulstar" erschien 2021; als Ganzes stand der Zyklus in der Endauswahl des Hugo Award für die beste Serie. Mit "The Midnight Bargain" (2020, deutsch "Der Mitternachtspakt", Piper 2023) folgte ein historischer Fantasy-Roman aus dem England der Regency-Zeit, der für mehrere Preise nominiert war und 2021 zu den Anwärtern von Canada Reads gehörte. Polk lebt in Calgary, Alberta, und schreibt weiter Fantasy mit queeren, romantischen und abenteuerlichen Themen.

Geboren
28. September 1969
Nationalität
Kanada

Bücher