Charles R. Pellegrino
In „The Killing Star“ (1995), geschrieben mit George Zebrowski, schlagen im späten 21. Jahrhundert Geschosse mit fast Lichtgeschwindigkeit auf der Erde ein und löschen die Menschheit beinahe aus. Die letzten beiden Menschen auf der Erde, ein Mann und eine Frau in einem Tauchboot, untersuchen gerade die Titanic, als es geschieht. Ein Außerirdischer erklärt ihnen später die Logik des Angriffs: Seit die Menschen nahezu mit Lichtgeschwindigkeit reisen können, sind sie ein zu gefährlicher Nachbar. Auch drei Sachbücher Pellegrinos tragen die Titanic im Titel. „Her Name, Titanic“ (1988) erschien 1998 bei Droemer Knaur als „Die letzte Fahrt der Titanic. Eine Legende gibt ihr Geheimnis preis“, es folgten „Ghosts of the Titanic“ (2000) und „Farewell, Titanic“ (2012). Für James Cameron war der 1953 geborene Autor technischer Berater bei den Filmen „Titanic“ und „Avatar“, und mit Cameron arbeitete er auch an „Ghosts of the Abyss“ (2003) und „Aliens of the Deep“ (2005). Weitere Sachbücher reichen von „Chariots for Apollo“ (1985, mit Joshua Stoff) über „Unearthing Atlantis“ (1991) bis „Ghosts of Vesuvius“ (2004); mit James Powell, Isaac Asimov und anderen entstand 1986 „Interstellar Travel and Communication“. An einer Studie, die mit Magnetresonanztomographie in 70 Millionen Jahre alte Dinosauriereier blickte, war er beteiligt. Neben „The Killing Star“ erschienen die Romane „Flying to Valhalla“ (1993), „Dust“ (1998) und, wieder mit Zebrowski, „Dyson Sphere“ (1999). 2015 kam „To Hell and Back: The Last Train from Hiroshima“ bei Rowman & Littlefield heraus, 2025 „Ghosts of Hiroshima“.