Christian Vogt
Zweimal hintereinander erhielt Christian Vogt den Deutschen Phantastik Preis für dieselbe Steampunk-Welt: 2013 für den Roman "Die zerbrochene Puppe", 2014 für die Anthologie "Eis und Dampf", die er herausgegeben hatte. Geboren am 30. Oktober 1979 im Mechernicher Ortsteil Kommern, studierte Vogt nach dem Abitur Physik an der RWTH Aachen und promovierte im Bereich Geophysik und Geothermie. Seine Romane schrieb er gemeinsam mit seiner Frau Judith C. Vogt. Der erste, "Die zerbrochene Puppe", erschien 2012 im Verlag Feder & Schwert und begründete die Welt "Eis & Dampf"; die Anthologie dazu war 2015 für den Hombuch-Preis nominiert. Der zweite Roman, "Die verlorene Puppe" (2016), stand auf der Longlist des Phantastik-Literaturpreises Seraph. Von 2018 bis 2020 erschien bei Bastei Lübbe die Fantasy-Trilogie "Die 13 Gezeichneten". 2019 folgte mit "Wasteland" bei Droemer Knaur der erste Science-Fiction-Roman, der 2020 auf die Shortlist des Seraph kam. 2020 erschien im Verlag Ach je "Ace in Space", der Roman zum Rollenspiel-Crowdfunding "Aces in Space", 2021 dort auch eine Novelle aus dieser Welt. Der historische Zweiteiler "Eburonenlied" (2013 und 2014) erzählt vom Gallischen Krieg zwischen Maas, Rhein und Mosel. Im Rollenspiel schrieb Vogt Abenteuer und Quelltexte für "Das Schwarze Auge". "Eis & Dampf", "Scherbenland" und "Aces in Space" sind eigene Rollenspielwelten, und "Scherbenland" erhielt 2018 den Deutschen Rollenspielpreis in der Kategorie Zubehör. Mit Judith C. Vogt war er unter den dreizehn Gründungsmitgliedern des Phantastik-Autoren-Netzwerks. 2024 erschien bei Piper der gemeinsame Roman "Ich, Hannibal".
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- Deutschland