Christopher Ecker

Seinen größten Erfolg hatte Christopher Ecker mit dem Tausendseiten-Roman "Fahlmann" (2012); Denis Scheck nannte das Buch "eines der großen Leseabenteuer der deutschen Gegenwartsliteratur". 2015 erhielt Ecker für sein bisheriges literarisches Werk, insbesondere aber für "Fahlmann", den Friedrich-Hebbel-Preis. Geboren am 28. Oktober 1967 in Saarbrücken, studierte er Germanistik und Philosophie in Saarbrücken und Kiel. Er arbeitete als Schriftsteller, Übersetzer und Literaturkritiker, unter anderem für die FAZ, die Saarbrücker und die Berliner Zeitung und für den Saarländischen, den Süddeutschen und den Österreichischen Rundfunk. 1993 bekam er den Förderpreis für Literatur der Stadt Saarbrücken, 1997 erschien der Roman "Die leuchtende Reuse". Für die Erzählung "Kaninchen, Nashorn, Wombat und Qualle" erhielt er 2005 den Gustav-Regler-Förderpreis des Saarländischen Rundfunks, für "Madonna" (2007) im Jahr darauf die Auszeichnung Buch des Jahres 2007. Im Mitteldeutschen Verlag folgten nach "Fahlmann" "Die letzte Kränkung" (2014), "Der Bahnhof von Plön" (2016) und "Herr Oluf in Hunsum" (2021). 2018 kam der Kunstpreis des Saarlandes hinzu; Kulturminister Ulrich Commerçon nannte Ecker einen "unermüdlichen zeitgemäßen Erzähler". Im selben Jahr gab der Preisträger, auch als Übersetzer, "Endzone", die letzten Gedichte von Thomas M. Disch, heraus. 2021 legte Kai U. Jürgens als Herausgeber das "Arbeitsbuch Christopher Ecker" mit Aufsätzen und Materialien vor, und 2022 erhielt Ecker als Erster den Kay-Hoff-Preis für Sprache und Dichtung. Zuletzt erschien 2025 eine stark überarbeitete Neuauflage von "Die leuchtende Reuse".

Geboren
28. Oktober 1967
Nationalität
Deutschland

Bücher