Claudia Kern

Seit Juli 2013 erscheint im Rohde Verlag die Fortsetzungsserie "Homo Sapiens 404", die Claudia Kern konzipiert hat und schreibt. Sie war zunächst nur digital für E-Book-Reader gedacht, seit Februar 2015 gibt es gedruckte Sammelbände, deren erster, "Die Verlorenen", 2015 bei Cross Cult erschien. Geboren wurde Kern am 17. Oktober 1967 in Gummersbach. In der Phantastik-Szene wurde sie 1999 bekannt, als sie als Co-Autorin zur Bastei-Serie "Professor Zamorra" stieß, für die sie zunächst unter dem Namen Robert Lamont schrieb. Bald darauf folgten im selben Verlag Romane für die Endzeitserie "Maddrax", dazu schrieb sie für "Perry Rhodan" und dessen Ablegerserie "Atlan". Schon 1997 war im Heel Verlag "Hagar Qim" erschienen, gemeinsam mit Werner K. Giesa; ihr erster selbst geschriebener Roman ist "Anno 1701: Kampf um Roderrenge" (2007), gedacht als Auftakt einer Buchreihe, deren zweiter Band nicht erschien. 2006 begann sie mit der Fantasy-Trilogie "Der verwaiste Thron", deren Bände "Sturm", "Verrat" und "Rache" 2008 und 2009 bei Blanvalet erschienen. Als Übersetzerin arbeitet sie vor allem für Panini, unter anderem an Büchern zu den Computerspielen Warcraft und Halo und zur Fernsehserie "Battlestar Galactica". 2018 erhielt sie den Kurd-Laßwitz-Preis für die beste Übersetzung, für "Dunkelheit und Licht" von Connie Willis. Für die Weltraumsimulation "Darkstar One" entwarf sie die Geschichte, an der Entwicklung des Adventures "Geheimakte 2: Puritas Cordis" war sie beteiligt. Ihre Kolumne "Kernspaltereien" erschien von 1999 bis 2011 im Science-Fiction-Magazin "Space View" und seit 2012 in "Geek!". 2017 kam bei Cross Cult "Divided States of America" heraus, und seit 2018 schreibt sie unter dem Pseudonym Klaas Kern an der Paluten-Freedom-Reihe mit.

Nationalität
Deutschland

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