David G. Compton

David Guy Compton arbeitete als Elektriker, Postbote und Tischler, und zur Science-Fiction kam er erst nach Hörspielen und Kriminalromanen, mit denen er erste bescheidene Erfolge hatte. Er wurde am 19. August 1930 in London als Sohn eines Schauspielers und einer Schauspielerin geboren. 1962 erschien unter dem Namen Guy Compton sein erstes Buch, der Krimi "Too Many Murderers". Ab 1969 gab er für Reader's Digest gekürzte Buchausgaben heraus. Science-Fiction veröffentlichte er als D. G. Compton, Schauerromane unter dem Pseudonym Frances Lynch. Aus dem Jahr 1970 stammt "The Electric Crocodile", den Heyne 1973 als "Das elektrische Krokodil" herausbrachte. "The Continuous Katherine Mortenhoe" (1974), auf Deutsch zuerst "Schlaflose Augen", verfilmte Bertrand Tavernier als "Death Watch" mit Romy Schneider und Harvey Keitel. 1981 zog Compton in die Vereinigten Staaten, und weil der Erfolg ausblieb, erklärte er zeitweise seinen Rückzug von der Literatur. Einige spätere Werke fanden in den USA keinen Verleger mehr und kamen zuerst auf Deutsch heraus, so "Scudders Spiel" 1984 bei Heyne, vier Jahre vor der englischen Ausgabe, und 1997 "Die Herren von Talojz". Mit John Gribbin schrieb er den Roman "Ragnarok" (1991), und 1993 veröffentlichte er ein Sachbuch über das Stottern, seine Geschichte, Ursachen und Heilung. 2007 ernannte ihn die Science Fiction and Fantasy Writers of America zum Author Emeritus. Compton starb am 10. November 2023 mit 93 Jahren in Maine, wo er gelebt hatte.

Geboren
19. August 1930
Gestorben
10. November 2023
Nationalität
Vereinigtes Königreich

Bücher