David J. Schwartz
Nach einer Party mit dubiosem selbstgebrautem Bier und einem nächtlichen Sturm im Mai 2001 wachen einige Collegestudenten verkatert und mit Superkräften auf, lesen zuerst Comics als einschlägige Literatur und versuchen, mit ihren neuen Rollen und Verantwortlichkeiten zurechtzukommen. Dann kommt der 11. September. Davon erzählt David J. Schwartz in seinem Roman „Superpowers“ (2008). Das Buch war für den Nebula Award nominiert und kam 2009 in die Endauswahl des William L. Crawford Fantasy Award, eines Preises für erste Fantasybücher. Schwartz wurde am 22. September 1970 in Saint Paul, Minnesota, geboren. Er besuchte von 1985 bis 1989 die Henry Sibley High School in Mendota Heights, studierte bis 1998 an der University of Wisconsin in Madison und von 2004 bis 2006 an der University of Illinois in Urbana-Champaign. Zwischen 1994 und 2013 erschienen von ihm Kurzgeschichten wie „Thieves’ Justice“ (1994), „The Ichthyomancer Writes His Friend with an Account of the Yeti’s Birthday Party“ (2003) und „Apex Jump“ (2013). Sein zweiter Roman „Gooseberry Bluff Community College of Magic“ (2013) verbindet Alternativweltgeschichte und Fantasy: Joy Wilkins, eine junge Agentin des Federal Bureau of Magical Affairs, untersucht ein kleines College für Magie, das ein Zentrum des illegalen Handels mit Dämonen sein soll, denn in dieser Welt wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Dämonen statt Atombomben die Waffen des Schreckens.
- Geboren
- 22. September 1970
- Nationalität
- Vereinigte Staaten