Dirk C. Fleck
Über 200 Biografien bundesdeutscher Persönlichkeiten schrieb Dirk C. Fleck als Kolumnist für Die Welt und die Berliner Morgenpost. Sein journalistisches Augenmerk gilt vor allem der Ökologie: Mitte der achtziger Jahre verfasste er für die Hamburger Morgenpost die erste deutsche Umweltschutzserie, "Fluß ohne Wiederkehr - Rettet die Elbe". Geboren am 17. Februar 1943 in Hamburg, machte Fleck nach dem Abitur eine Buchhändlerlehre, leistete seinen zivilen Ersatzdienst in München und studierte danach an der Deutschen Journalistenschule. Er volontierte beim Spandauer Volksblatt in Berlin, war Lokalchef der Hamburger Morgenpost, Reporter bei Tempo und Redakteur bei Merian und Die Woche, als freier Autor schrieb er für stern, GEO und den Spiegel. Er lebt in Hamburg. Seine schriftstellerische Laufbahn begann 1969 mit der Erzählung "Taracsytha" in der Pop-Anthologie "Supergarde", die Vagelis Tsakiridis im Droste-Verlag herausgab. 1985 folgte im Eigenverlag der Roman "La Triviata". Auch in seinen Romanen zeigt sich sein umweltpolitisches Engagement. Nach "Palmers Krieg" (1992) über Ökoterrorismus nannte ihn die taz den "Vater des deutschen Ökothrillers". 1993 legte er mit "Go! Die Öko-Diktatur" eine Zukunftsvision vor, für die er 1994 den Deutschen Science-Fiction-Preis erhielt. Nach einer längeren Pause eröffnete er 2008 mit "Das Tahiti-Projekt" die Maeva-Trilogie und bekam dafür 2009 den Deutschen Science-Fiction-Preis zum zweiten Mal. 2011 folgte "Maeva!", 2015 schloss "Feuer am Fuß" die Trilogie ab. 2010 schrieb er für "Hinterland", ein literarisches Experiment der Herausgeberin Karla Schmidt im Wurdack-Verlag, eine der Science-Fiction-Erzählungen, die zwanzig Autoren nach Musik von David Bowie verfassten. 2012 erschien bei Hoffmann und Campe "Die vierte Macht", Interviews mit 25 deutschen Spitzenjournalisten über ihre Verantwortung in Krisenzeiten.
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