Edward M. Lerner

Im Februar 2004 erhielt Edward M. Lerner einen Buchvertrag für „Moonstruck“, das 2003 in Fortsetzungen in Analog erschienen war, und beschloss, fortan hauptberuflich Science-Fiction zu schreiben; als Buch kam der Roman 2005 heraus. Mehr als dreißig Jahre hatte der 1949 geborene Amerikaner in der Luft- und Raumfahrt und der Informationstechnik gearbeitet, unter anderem bei Bell Labs, Hughes Aircraft, Honeywell und Northrop Grumman, und nebenher geschrieben. 1991 erschienen der Roman „Probe“ und in Analog die Erzählung „What a Piece of Work Is Man“. Die meisten seiner kürzeren Arbeiten kamen zuerst in Analog, in der Grantville Gazette und in Jim Baen's Universe heraus; „Grandpa?“ (Analog, 2001) wurde zum Kurzfilm „The Grandfather Paradox“, der 2006 auf der Balticon den Preis für den besten Film gewann. Mit Larry Niven schrieb er fünf Romane im Known-Space-Universum, von „Fleet of Worlds“ (2007, deutsch „Die Flotte der Puppenspieler“) bis „Fate of Worlds“ (2012, deutsch „Das Schicksal der Ringwelt“). Die Reihe InterstellarNet ging aus Erzählungen hervor, die ab 2000 in Analog erschienen; als Bücher folgten 2010 „InterstellarNet: Origins“ und „InterstellarNet: New Order“, 2015 „InterstellarNet: Enigma“, das den erstmals vergebenen Canopus Award für interstellare Literatur in der Kategorie Roman gewann. Die Leserumfrage von Analog zeichnete ihn 2013 für den Sachartikel „Faster Than a Speeding Photon“ und 2018 für die Erzählung „Paradise Regained“ aus; nominiert war seine Prosa auch für den Locus, den Prometheus und den Hugo Award. Bis 2023 kamen 25 Bücher zusammen, darunter dreizehn Romane ohne Mitautor, sechs Sammlungen und das Sachbuch „Trope-ing the Light Fantastic“ (2018); 2023 erschienen „On the Shoals of Space-Time“ und „Life and Death on Mars“.

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