Eric Brown
In den 1980er Jahren reiste Eric Brown ausgiebig durch Griechenland und Asien, und einige seiner Romane spielen in Indien. Der britische Autor, 1960 in Haworth in Yorkshire geboren, schrieb seit 1975; seine erste Veröffentlichung war 1982 ein Theaterstück für Kinder, "Noel's Ark". Ende der 1980er Jahre nahm seine Laufbahn mit Kurzgeschichten in Interzone und anderen Publikationen Fahrt auf. "The Time-Lapsed Man" gewann die Leserumfrage von Interzone und erschien auf Deutsch als "Der Mann, der aus der Zeit sank" in "Pithecanthropus Blues" (Heyne 1993), der deutschen Ausgabe der Sammlung "The Time-Lapsed Man and Other Stories". Zweimal erhielt Brown den BSFA Award für die beste Kurzgeschichte, einmal für "Hunting the Slarque". Seine Romane "Meridian Days" (1992) und "Engineman" (1994) brachte Heyne 1994 und 1998 als "Tage auf Meridian" und "Das Nada-Kontinuum" heraus; 2010 erschien "Engineman" bei Solaris neu, zusammen mit den Erzählungen der Reihe. Es folgten unter anderem die Virex-Trilogie mit "New York Nights" (2000), "New York Blues" (2001) und "New York Dreams" (2004), die Bengal-Station-Romane "Necropath", "Xenopath" und "Cosmopath" (2009 und 2010) und bei Solaris "Helix" (2007) mit dem zweiten Band "Helix Wars" (2012). Daneben schrieb er Kinderbücher und Novellen wie die Starship-Reihe und gab mit Mike Ashley als Mitherausgeber "The Mammoth Book of New Jules Verne Adventures" (2005) heraus, auf Deutsch "Rückkehr zum Mittelpunkt der Erde" (Bastei Lübbe 2006). Öffentlich bewunderte er die Science-Fiction von Michael G. Coney, Robert Silverberg, Richard Paul Russo und Robert Charles Wilson. Brown, der auch als Kritiker für den Guardian schrieb, starb am 21. März 2023.
- Geboren
- 1960-05-24
- Gestorben
- 2023-03-21
- Nationalität
- Vereinigtes Königreich