Eugen Bacon
Mit Romanen, Novellen und Erzählungen stand Eugen Bacon auf vielen Listen, ihre Preise für einzelne Werke gewann sie mit Sachtexten: 2023 den British Fantasy Award für "An Earnest Blackness", 2025 für den von ihr herausgegebenen Band "Afro-Centered Futurisms in Our Speculative Fiction" den Ignyte Award und den Locus Award, jeweils in der Sachbuchkategorie, im selben Jahr den BSFA Award für den kurzen Sachtext "Spec Fic and the Politics of Identity: Finding the Self in Other". Geboren wurde sie als Eugen Matoyo nahe dem Kilimandscharo in Tansania. Als Kleinkind kam sie mit ihrer Familie nach Nairobi und blieb in Kenia im Internat, als die Familie nach Tansania zurückging; später lebte sie in Großbritannien und zog dann nach Melbourne. An der Strathmore University in Kenia studierte sie Informationstechnik, an der University of Greenwich erwarb sie einen Master of Science in verteilten Computersystemen und arbeitete in verschiedenen IT-Funktionen. Später folgten ein Master of Arts und eine Promotion im Fach Schreiben. Sie veröffentlichte Romane, Novellen und Erzählungen der literarischen Spekulativen Fiktion, darunter Black Speculative Fiction und Afrofuturismus, dazu Essays und wissenschaftliche Aufsätze. Der Roman "Claiming T-Mo" erschien 2019 bei Meerkat Press und stand 2020 in der Endauswahl des Ditmar Award, die Novelle "Broken Paradise" war 2023 für den Shirley Jackson Award nominiert. Die Sammlung "Danged Black Thing" war 2024 für den Philip K. Dick Award nominiert. 2021 war sie Writer in Residence am Katharine Susannah Prichard Writer's Centre, 2024 erhielt sie ein Otherwise Fellowship, 2025 leitete sie die Jury der Otherwise Awards. Mit Gene Rowe gab sie ab 2022 die Anthologien "Fission" der British Science Fiction Association heraus. 2025 erhielt sie den Kate Wilhelm Solstice Award der SFWA, im selben Jahr erschien die Novelle "The Nga'phandileh Whisperer".
- Nationalität
- Australien