Fabian Vogt
Den Gottesdienst traditioneller Kirchen zeitgemäß und postmodern umgestalten, ohne die Kirchen und ihren Glauben im Grundsatz anzuzweifeln: Dieses Ziel schrieb der Schweizer Theologe Arnold Zwahlen 2008 den Emerging-Church-Pastoren zu, und Fabian Vogt nannte er einen ihrer Vertreter. Vogt hatte 2006 „Das 1x1 der Emerging Church“ veröffentlicht. Geboren am 5. Mai 1967 in Frankfurt am Main, studierte Vogt evangelische Theologie, Literaturwissenschaft und Gesang. 2009 wurde er mit einer Dissertation über „Predigen als Erlebnis“ promoviert; unter diesem Titel erschien im selben Jahr ein Buch von ihm im Neukirchener Verlag. Sein Romandebüt „Zurück“ kam 2000 bei Schulte & Gerth in Aßlar heraus und erhielt 2001 den Deutschen Science-Fiction-Preis. Beim selben Preis erreichte seine Kurzgeschichte „Der Garten“ 2003 den vierten Platz, 2007 „Mysterium des Glaubens“ aus der Anthologie „Plasmasymphonie“ den fünften; unter dem Titel „Geheimnis des Glaubens“ erschien sie auch in seinem Band fantastischer Geschichten „Die erste Ölung“ (2006). Später erschienen Romane wie „2017 - Die neue Reformation“ (2012) und „Bonhoeffers große Liebe“ (2017) sowie kleine Handbücher wie „Luther für Neugierige“ (2011) und „Bibel für Neugierige“ (2014). 2010 erhielt er den Kleinkunstpreis Honnefer Zündkerze.
- Geboren
- 5. Mai 1967
- Nationalität
- Deutschland