Fiona Moore
„50 Things About ...“: Unter diesem Titel schrieb Fiona Moore eine Kolumne in Celestial Toyroom mit, und sie gehörte zu den ursprünglichen Mitgliedern des Autorenteams von Magic Bullet Productions. Für die Hörspielreihe „Kaldor City“ verfasste sie „Hidden Persuaders“ (2003) mit James Cooray Smith sowie „The Prisoner“ und „Metafiction“ (2013) mit Alan Stevens. Die Kanadierin studierte an der University of Toronto und an der University of Oxford, wo sie 2002 mit der Arbeit „Global elites and local people“ den DPhil erwarb. 2005 erschien bei Routledge ihr Buch „Transnational Business Cultures: Life and Work in a Multinational Corporation“. Professor Roger Goodman vom Oxforder Nissan Institute beschrieb ihre Forschung als direkte Auseinandersetzung mit der wachsenden und immer komplexeren Literatur zu Transnationalismus und Globalisierung, die sie konstruktiv mit Grundgedanken der symbolischen Anthropologie verbinde. An der Royal Holloway, University of London, übernahm sie den Lehrstuhl für Business Anthropology. Mit Alan Stevens verfasste sie Bühnenstücke wie „When Travis Met Blake“ (2008), aufgeführt auf der Aftermath Convention in Northampton, und für Telos Publishing inoffizielle Serienführer zu „The Prisoner“ (2007), „Battlestar Galactica“ (2012 und 2015) und „Blake's 7“. „Management Lessons from Game of Thrones“ (2022) schrieb sie allein. Kurzgeschichten von ihr erschienen unter anderem in On Spec, im Asimov Magazine und in Interzone, als Romane kamen „Driving Ambition“ (Bundoran Press, Toronto, 2018) und „Rabbit in the Moon“ (Epic Publishing, 2024) heraus. Bei den BSFA Awards stand „Jolene“ (Interzone, 2019) 2020 auf der Shortlist für kürzere Prosa; nominiert wurden auch „Management Lessons from Game of Thrones“ in der Sparte Sachliteratur und „Rabbit in the Moon“ in der Sparte Roman. 2023 gewann sie mit „Project Management Lessons from Rogue One“ den Preis für kurze Sachtexte.
- Geboren
- 1974-11-23
- Nationalität
- Kanada