Hannes Stein

Nach dem Studium ging Hannes Stein für ein Jahr als Deutschlehrer nach Schottland; 1990 begann er im Feuilleton der FAZ, wo er Essays und Kritiken veröffentlichte. Geboren am 15. Februar 1965 in München, war er in Salzburg aufgewachsen und hatte ab 1984 in Hamburg Anglistik, Amerikanistik und Philosophie studiert; 1989 schloss er als Magister ab. Von 1995 bis 1997 arbeitete er für den Spiegel, außerdem für die Weltwoche und den Merkur. 1997 bis 1999 lebte er in Jerusalem, lernte Hebräisch, war Kulturkorrespondent der Berliner Zeitung und schrieb dort sein Buch "Moses und die Offenbarung der Demokratie" (1998). 1999 wurde er Literaturredakteur des Rheinischen Merkur und war auch für das DeutschlandRadio tätig, 2000 ging er zur Welt nach Hamburg und 2001 als Redakteur der Literarischen Welt nach Berlin. 2007 wurde er Kulturkorrespondent der Welt in den USA, im Herbst 2012 amerikanischer Staatsbürger. Neben der Zeitungsarbeit erschienen Bücher wie "Endlich Nichtdenker!" (2004), "Tschüß Deutschland!" (2010) und "Gespräche im Exil" mit Norman Manea (2011). 2013 veröffentlichte er bei Galiani den Roman "Der Komet", eine Alternativweltgeschichte, in der es nicht zum Ersten Weltkrieg kommt und die Geschichte einen anderen Lauf nimmt. Wolf Biermann würdigte das Buch in der Zeit als "großen intelligenten Spaß". Im selben Verlag folgten der Weltuntergangskrimi "Nach uns die Pinguine" (2017) und "Der Weltreporter" (2020). 2022 las Stein auf Einladung von Vea Kaiser beim Ingeborg-Bachmann-Preis.

Geboren
15. Februar 1965
Nationalität
Deutschland

Bücher