Harald Braem
"Der Vulkanteufel" erschien 1994 als Roman von Harald Braem und kam 1998 als Film "Der Feuerläufer" in der Regie von Rainer Matsutani heraus. Den Roman legte der Zech Verlag in Santa Úrsula 2011 als Kanaren-Thriller neu auf. Braem wurde am 23. Juli 1944 in Berlin geboren und verbrachte seine Kindheit in Allendorf im Westerwald; zur Schule ging er in Hildesheim. Ab 1962 studierte er Grafik an der Fachhochschule für Kommunikationsgestaltung in Hildesheim und an der Werbeakademie in Hannover, danach arbeitete er als Werbetexter und Creative Director in Werbeagenturen. Von 1981 bis 2000 war er Professor für Kommunikation und Design an der Fachhochschule Wiesbaden, mit dem Spezialgebiet Farbpsychologie. Er verfasste zahlreiche Fachbücher, darunter "Die Macht der Farben" (1985). 2005 erhielt er die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz, 2006 gründete er in Bettendorf das Institut für Farbpsychologie. Daneben forschte Braem zur Archäologie und Frühgeschichte der Kanarischen Inseln, zu den ägyptischen Pyramiden, zum Schamanismus und zu Felsbildern. Von 1988 bis 2013 leitete er das Kult-Ur-Institut für interdisziplinäre Kulturforschung, er war Kurator des Welterbemuseums Bettendorf und regte unter anderem den Nassauer Kulturpreis, die Nastätter Literaturtage und den Kunst- und Literaturpfad Loreley an. An Fernsehdokumentationen wirkte er mit, etwa an der Terra-X-Folge "Die Inseln des Drachenbaums" (1990). Er schrieb Fantasy und historische Romane, als Wolfram vom Stein 1996 "Der Wunderberg". 2020 erschienen in Chemnitz zwei Bände "Gilgamesch", der erste unter dem Titel "Der Löwe von Uruk", den schon ein Buch von 1988 trug; 2022 folgte "Outbreak. Die Zeitrebellen".
- Geboren
- 23. Juli 1944
- Nationalität
- Deutschland