Jacqueline Montemurri

Für die Kurzgeschichte "Koloss aus dem Orbit", erschienen in der Zeitschrift Exodus, erhielt Jacqueline Montemurri 2020 den Kurd-Laßwitz-Preis als beste deutschsprachige Kurzgeschichte. 2021 folgte ihr Roman "Der Koloss aus dem Orbit", der 2022 beim Kurd-Laßwitz-Preis den dritten Platz unter den deutschsprachigen Science-Fiction-Romanen belegte. Geboren wurde sie am 18. August 1969 in Lichtenstein in Sachsen. Ihre ersten Jahre verbrachte sie in Gersdorf bei Hohenstein-Ernstthal, der Geburtsstadt Karl Mays, 1982 kam sie aus der DDR nach Dorsten in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Abitur 1989 an der Gesamtschule in Wulfen studierte sie Luft- und Raumfahrttechnik an der FH Aachen und schloss 1995 als Diplom-Ingenieurin ab. Danach arbeitete sie einige Jahre bei einem Bildungsträger in der Verwaltung und als Dozentin für Projektmanagement, später als Assistentin der Geschäftsleitung des Flüchtlingshilfevereins Velbert. 2012 erschien ihr erster Science-Fiction-Roman, "Die Maggan-Kopie", im folgenden Jahr für den Deutschen Science-Fiction-Preis nominiert. Ihr Erzählband "Fremde Welt" war beim Deutschen Phantastik-Preis als beste Anthologie nominiert, und Kurzgeschichten von ihr erschienen unter anderem in Spektrum der Wissenschaft und in Exodus. In der Reihe Karl Mays Magischer Orient erschien von ihr zuerst die Episode "Die Königin von Saba" im fünften Band, 2019 folgte ihr Roman "Der Herrscher der Tiefe", 2020 "Das Geheimnis des Lamassu", das den Silbernen Stephan als bestes Phantastik-Buch für Kinder und Jugendliche erhielt. Auch ihre nächsten Romane kamen beim Kurd-Laßwitz-Preis unter die ersten fünf: "Der verbotene Planet" (2022) auf den fünften Platz, "Skábma" (2023) auf den vierten. Zuletzt erschien 2024 der Erzählband "Planet Neun".

Geboren
18. August 1969
Nationalität
Deutschland

Bücher