Jamil Nasir
„Tower of Dreams“ (1999), der dritte Roman von Jamil Nasir, erhielt beim Philip K. Dick Award eine besondere Erwähnung. In der Übersetzung von Dominique Haas erschien er bei Presses Pocket in Paris als „La tour des rêves“ und gewann 2003 den Grand Prix de l'Imaginaire als bester fremdsprachiger Roman. Auch der vierte, „Distance Haze“ (2000), kam auf Französisch heraus, als „Mirages lointains“ in der Übersetzung von Pierre-Paul Durastanti. Nasir wurde am 18. Dezember 1955 in Chicago geboren und lebte von 1964 bis 1971 in Jerusalem und Jordanien. Schon mit 14 ging er aufs College; an der University of Michigan in Ann Arbor machte er den Bachelor of General Studies, danach einen Abschluss in Rechtswissenschaft, und arbeitete in einer Anwaltskanzlei in Washington, D.C. Seine Erzählungen erschienen zwischen 1988 und 2004 unter anderem in Aboriginal Science Fiction, Writers of the Future, Interzone, Asimov's Science Fiction, Tomorrow Speculative Fiction und in der Anthologiereihe „Universe“. Sein Romandebüt „Quasar“ kam 1995 bei Bantam Spectra heraus, wo auch „The Higher Space“ (1996), „Tower of Dreams“ und „Distance Haze“ erschienen. „The Houses of Time“ und „Tunnel Out of Death“ (2013) veröffentlichte Tor. 2014 gehörte Nasir mit Elizabeth Bear und anderen zur Jury des Philip K. Dick Award.