Jeffrey Ford
Mehr als 130 Kurzgeschichten hat Jeffrey Ford veröffentlicht, in The Magazine of Fantasy & Science Fiction und MAD, in Weird Tales, Clarkesworld, Tor.com und Lightspeed und in The Oxford Book of American Short Stories; übersetzt wurde seine Prosa in über fünfzehn Sprachen. Geboren am 8. November 1955 in West Islip im Suffolk County, New York, studierte er an der Binghamton University bei dem Romancier John Gardner. Als Gastdozent lehrte er 2004 und 2012 beim Clarion Workshop, 2010 am Richard Hugo House in Seattle, 2011 im Stonecoast-MFA-Programm der University of Southern Maine, 2012 in einem Online-Horrorkurs von LitReactor und 2013 beim Sommerworkshop der Antioch University. Für The Magazine of Fantasy & Science Fiction schrieb er die Kolumne Curiosities. Auf "Vanitas" (1988) folgte mit "The Physiognomy" (1997) der Auftakt der Well-Built-City-Trilogie, die "Memoranda" (1999) und "The Beyond" (2001) fortsetzten. "The Physiognomy" gewann 1998 den World Fantasy Award als bester Roman, 2009 erhielt ihn "The Shadow Year" (2008), geteilt mit Margo Lanagan; derselbe Roman bekam im selben Jahr den Shirley Jackson Award und erschien 2024 im Wandler Verlag als "Das Schattenjahr". Weitere World Fantasy Awards erhielt Ford 2003 für die Erzählung "Creation" und die Sammlung "The Fantasy Writer's Assistant", 2007 für die Novelle "Botch Town", 2009 für die Sammlung "The Drowned Life" und 2017 für die Sammlung "A Natural History of Hell", die im selben Jahr auch mit dem Shirley Jackson Award ausgezeichnet wurde. Diesen Preis hatten 2013 schon "Crackpot Palace" und die Erzählung "A Natural History of Autumn" gewonnen. Den Nebula Award als beste Novelette bekam 2003 "The Empire of Ice Cream", den Edgar Allan Poe Award als bestes Taschenbuchoriginal 2006 "The Girl in the Glass" (2005), ebenfalls 2006 den Grand Prix de l'Imaginaire "Exo-skeleton town".
- Geboren
- 8. November 1955
- Nationalität
- Vereinigte Staaten