Jerry Oltion

84 Geschichten hatte Jerry Oltion im November 2011 im Magazin Analog veröffentlicht, mehr als jeder andere Erzähler in dessen Geschichte; bis März 2021 waren es über 98. Die früheste in seiner Werkliste, "Much Ado About Nothing", war im November 1982 dort erschienen. Oltion wurde 1957 geboren. Sein erster Roman "Frame of Reference" erschien 1987; er schrieb auch unter dem Pseudonym Ryan Hughes. Für die Reihe "Isaac Asimov's Robot City" verfasste er 1990 die Bände "Alliance" und "Humanity", und Erzählungen von ihm stehen in Anthologien wie "Tales from the Mos Eisley Cantina" (1995). Seine Kurzprosa sammelten unter anderem "Love Songs of a Mad Scientist" (1993) und "Twenty Questions" (2003). Sein Roman "Mission Starchild" erschien bei Heyne auch auf Deutsch. Für Star Trek schrieb Oltion mehrere Romane, darunter "Twilight's End" und "Mudd in your Eye", "Where Sea Meets Sky" (1998) für die Reihe Captain's Table und "The Flaming Arrow" (2000), das er mit seiner Frau Kathy verfasste. Mit der Novelle "Abandon in Place" gewann er 1998 den Nebula Award, nachdem sie 1997 für den Hugo nominiert war; 2000 erschien ein Roman gleichen Titels. Für den Nebula nominiert waren auch die Novellen "Contact" (1993) und "The Astronaut from Wyoming" (2000), die zweite zudem für den Hugo; gemeinsam mit Adam-Troy Castro erhielt Oltion für sie 2007 den Seiun Award für die beste fremdsprachige Kurzgeschichte. Der Roman "Anywhere But Here" (2005) gewann 2006 den Endeavor Award für den besten Roman eines Autors aus dem Nordwesten der USA. Oltion entwarf auch das Trackball-Teleskop, eine leichte äquatoriale Montierung, stellte es im August 2006 in Sky and Telescope und auf seiner Website vor und gab die patentierbaren Teile seiner Konstruktion frei, damit andere Teleskopbauer sie leichter nutzen konnten. Im Juni 2016 wurde er Contributing Editor von Sky and Telescope und schrieb dort die monatliche Kolumne "Astronomer's Workbench".

Geboren
22. September 1957
Nationalität
Vereinigte Staaten

Bücher