John G. Hemry
Die meisten Bücher von John G. Hemry tragen einen anderen Namen. Als Jack Campbell hat er einundzwanzig Bände der Reihe The Lost Fleet geschrieben; unter dem eigenen Namen stehen zwei kleinere Reihen und über ein Dutzend Kurzgeschichten, die meisten davon im Magazin Analog. Geboren wurde er am 14. April 1956. Er war Offizier der United States Navy und ging als Lieutenant Commander in den Ruhestand. Aus dieser Erfahrung heraus entstanden seine beiden Reihen unter eigenem Namen. Zuerst Stark's War, drei Bände zwischen 2000 und 2002: Soldaten der US Army kämpfen auf dem Mond, und weil ihre Führung ihr Überleben immer offener missachtet, meutern die Mannschaften unter einem Sergeant namens Stark, der sich danach mit der Zivilbevölkerung neben seinem Stützpunkt, dem Pentagon und der Regierung auseinandersetzen muss. Die zweite Reihe, vier Bände zwischen 2003 und 2006, folgt dem jungen Offizier Paul Sinclair an Bord des Militärraumschiffs USS Michaelson. Sinclair ist nebenher Rechtsberater seiner Kommandeure, was ihn mit der Militärjustiz in Berührung bringt; der Verlag bewarb die Reihe als "JAG, set in space". Als Jack Campbell begann 2006 The Lost Fleet mit "Dauntless", auf Deutsch "Die verschollene Flotte: Furchtlos". Daraus wurden bis 2023 mehrere weitere Reihen: Beyond the Frontier folgt den Hauptfiguren, The Lost Stars erzählt vom Zerfall der Syndicate Worlds, The Genesis Fleet spielt davor und Outlands danach. Unter demselben Namen steht auch The Pillars of Reality, eine Reihe zwischen Steampunk und Fantasy, samt zwei Anschlussreihen. 2006 gewann Hemry die Anlab-Abstimmung für die beste Kurzgeschichte.
- Geboren
- 14. April 1956
- Nationalität
- Vereinigte Staaten