Juliet E. McKenna
Mit "The Thief's Gamble" begann 1999 bei Orbit die Reihe "Tales of Einarinn", fünf Bände bis 2002, auf Deutsch bei Bastei Lübbe als "Die Welt von Einarinn", beginnend mit "Diebesgut" (2002). Juliet E. McKenna, 1965 in Lincolnshire geboren, hatte am St Hilda's College in Oxford griechische und römische Geschichte und Literatur studiert und danach im Personalwesen gearbeitet, bevor sie in den Buchhandel wechselte. In der Leserumfrage des Locus wurde sie in der Kategorie für Erstveröffentlichungen Fünfte. Es folgten die Reihen "Aldabreshin Compass" (Orbit, 2003 bis 2006), "Chronicles of the Lescari Revolution" (Solaris, 2009 und 2010) und "The Hadrumal Crisis" (Solaris, 2011 und 2012). Unter dem Pseudonym J. M. Alvey schreibt sie historische Kriminalromane; 2020 erschienen "Shadows of Athens", "Scorpions in Corinth" und "Justice for Athena". Seit 2018 erscheint bei Wizard's Tower Press ihre Reihe "Green Man". "The Green Man's Heir" (2018) stand 2019 in der Endauswahl des British Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman, danach kamen "The Green Man's Foe" (2019), "The Green Man's Challenge" (2021), 2021 in der Endauswahl des BSFA Award für den besten Roman, und "The Green Man's Gift" (2022). 2023 gewann ein Band der Reihe den BSFA Award für den besten Roman. Sie schreibt Artikel und Rezensionen, ist beitragende Herausgeberin der irischen Anthologiezeitschrift Albedo One und saß in den Jurys des James White Award 2011, des Arthur C. Clarke Award 2013 und der World Fantasy Awards 2018. 2013 leitete sie die britische nationale Science-Fiction-Convention EightSquaredCon, 2015 moderierte sie den Abend der Preisverleihung auf der FantasyCon und erhielt im selben Jahr im Rahmen der British Fantasy Awards den Karl Edward Wagner Award. Mit Sarah Ash, Mark Chadbourn und anderen stand sie hinter The Write Fantastic, einer Initiative, die für die Fantasy werben und die Bandbreite der aktuellen Fantasy zeigen wollte. 2017 kam ihr Sachtext "The Myth of Meritocracy and the Reality of the Leaky Pipe and Other Obstacles in Science Fiction & Fantasy" in die Endauswahl des BSFA Award. James Lovegrove nannte ihren Text "She-who-thinks-for-herself" von 2012 in der Financial Times eine gerissene, witzige, feministische Umschrift von H. Rider Haggards "She". Zuletzt erschien 2025 "The Green Man's Holiday".
- Nationalität
- Vereinigtes Königreich