Justin Cronin

Rund 1,75 Millionen Dollar zahlten Fox und Ridley Scotts Produktionsfirma Scott Free 2007 für die Filmrechte an „The Passage“, lange bevor der Roman fertig war; Universal, Warner Brothers und Sony hatten um 1,25 Millionen geboten. Erschienen ist das Buch im Juni 2010. Justin Cronin, 1962 geboren und in Neuengland aufgewachsen, studierte an der Harvard University und am Iowa Writers' Workshop. Ab 1992 lehrte er Kreatives Schreiben an der La Salle University in Philadelphia, wo er Author in Residence war; an der Rice University unterrichtete er Englisch. Sein erster Roman, „Mary and O'Neil“ (2001), erhielt 2002 den PEN/Hemingway Award für das beste Debüt, außerdem den Stephen Crane Prize des Book of the Month Club; 2004 folgte „The Summer Guest“. Die Idee zu „The Passage“ entwickelte Cronin ab 2006, nachdem seine Tochter ihn um ein Buch über ein Mädchen gebeten hatte, das die Welt rettet; er wollte Horror, Science-Fiction und Fantasy verbinden. Aus einem Projekt, das aus dem Virus einer südamerikanischen Fledermausart ein Mittel zur Stärkung des Immunsystems entwickeln soll, entsteht eine Seuche, die Menschen in vampirähnliche Wesen verwandelt; die Überlebenden verschanzen sich hinter Mauern und Scheinwerfern. Es folgten „The Twelve“ (2012) und „The City of Mirrors“ (2016). Bei Goldmann erschien die Trilogie in der Übersetzung von Rainer Schmidt als „Der Übergang“ (2010), „Die Zwölf“ und „Die Spiegelstadt“ (2016); „Der Übergang“ stand auf Platz 13 der Spiegel-Bestsellerliste. Aus den Filmplänen wurde eine Fernsehserie: „The Passage“ lief mit Cronin als Koproduzent ab dem 14. Januar 2019 bei Fox und wurde nach der ersten Staffel mit zehn Folgen abgesetzt. 2023 erschien „The Ferryman“: Auf dem Archipel Prospera bringt der Fährmann Proctor alte Menschen zur Nursery, wo ihre Erinnerungen gelöscht werden und sie als Jugendliche neu beginnen. Goldmann brachte den Roman 2024 als „Ferryman: Der Tod ist nur der Anfang“ heraus.

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