Karl Olsberg

Karl Olsberg ist das Pseudonym von Karl-Ludwig von Wendt, geboren am 19. Dezember 1960 in Bielefeld. Unter diesem Namen begann er 1971 zu schreiben; den zweiten Teil nahm er von der Stadt, in der er aufgewachsen war. In Münster studierte er Betriebswirtschaft und promovierte über Anwendungen künstlicher Intelligenz; seine Dissertation über Expertensysteme erschien 1988. Danach ging er als Unternehmensberater zu McKinsey, war einige Zeit Marketingleiter eines Fernsehsenders und Geschäftsführer eines mittelständischen Produktionsbetriebs. 1993 gründete er eine Multimedia-Agentur, 1999 eine Softwarefirma, die als "Start Up des Jahres 2000" ausgezeichnet wurde. 2003 begann er, sich stärker auf das Schreiben von Büchern zu konzentrieren. Im September 2005 gewann er den ersten Preis im Schreibwettbewerb des Buchjournals, im selben Jahr erschien sein erstes Buch, "Hier kommt Elbot", das es auf die Spiegel-Bestsellerliste schaffte. "Das System" (2007) war 2008 für den Kurd-Laßwitz-Preis und 2009 für den französischen Krimipreis Prix SNCF du polar nominiert; die Website zum Buch wurde 2008 auf der Leipziger Buchmesse als beste Website eines Buches ausgezeichnet. Es folgten unter anderem "Schwarzer Regen" (2009), "Glanz" (2011), "Die achte Offenbarung" (2013) und "Mirror" (2016), dazu Reihen wie "Rafael 2.0" (2011, 2012) bei Thienemann, die "Würfelwelt"-Trilogie (2013, 2014), "Das Dorf" mit 29 Bänden von 2014 bis 2025, "Boy in a White Room" (2017 bis 2019) bei Loewe und "Neopolis" (2023, 2024) bei Piper. 2018 war er für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert; mehrere seiner Bücher wurden Spiegel-Bestseller.

Geboren
19. Dezember 1960
Nationalität
Deutschland

Bücher