Karla Schmidt

Zwanzig Autoren schrieben für die Anthologie "Hinterland" Science-Fiction-Erzählungen nach Musik von David Bowie, darunter Dietmar Dath, Karsten Kruschel, Dirk C. Fleck, Markolf Hoffmann und Wulf Dorn. Karla Schmidt gab den Band 2010 im Wurdack-Verlag heraus und steuerte selbst "Erlösungsdeadline" bei. Geboren wurde sie 1974 in Göttingen. Nach einem Praktikum im Feuilleton der Tageszeitung junge Welt in Berlin studierte sie Kultur-, Theater- und Filmwissenschaft. Ab 2007 war sie Studienleiterin der Hamburger Akademie für Fernstudien und betreute dort den Studiengang Belletristik; außerdem arbeitete sie als Dozentin für Storytelling, als Dramaturgin, Ghostwriterin und Lektorin. Für "Weg mit Stella Maris" aus der Wurdack-Anthologie "Lotus-Effekt" erhielt sie 2009 den Deutschen Science Fiction Preis in der Kategorie beste deutsche Kurzgeschichte des Jahres. Bei Piper veröffentlichte sie die Psychothriller "Das Kind auf der Treppe" (2010) und "Die rote Halle". Als Charlotte Freise schrieb sie die historischen Romane "Die Seelenfotografin" (2010) und "Kaltes Herz" (2012), beide bei Rowohlt. Ihr Beitrag zur Serie "Die neunte Expansion" kam 2016 bei Wurdack als "Ein neuer Himmel für Kana" heraus und war 2017 für den Kurd-Laßwitz-Preis in der Kategorie Bester Roman nominiert. "Die Beute", ein Science-Fiction-Titel, erschien 2020 bei Audible Originals nur als Hörbuch.

Nationalität
Deutschland

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