Kris Brynn
Fast 20 Jahre lang war Regine Bott festangestellte Lektorin, bevor sie als Kris Brynn eigene Romane veröffentlichte. Geboren 1968 in Stuttgart, studierte sie dort Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften und Anglistik und schrieb ihre Magisterarbeit über "Filmarchitektur in SF-Filmen der 80er Jahre"; neben dem Studium arbeitete sie in einer Buchhandlung. 2013 machte sie sich selbstständig, ab 2014 schrieb sie Krimis, Kurzgeschichten und Science-Fiction. 2015 belegte sie mit der Kurzgeschichte "Chloro Freak" den dritten Platz beim Literaturwettbewerb Ernährung der Zukunft. Für den Roman "The Shelter" erhielt sie 2019 den Phantastik-Literaturpreis Seraph als bestes Debüt, und der britische Guardian nannte das Buch als Beispiel für ein neues Genre, die Brexit-SF. "Kollision", der erste Teil ihrer Space-Opera-Reihe "Out of Balance", war im Jahr darauf für den Seraph nominiert. Für den Dystopie-Thriller "Born" (Knaur 2021) bekam sie 2022 ein Bronze Badge beim Skoutz-Award. "A.R.T. - Coup zwischen den Sternen" (Knaur 2022), für das sie ein Arbeitsstipendium der VG Wort erhalten hatte, war 2023 für den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Science-Fiction-Preis nominiert. Arbeitsstipendien des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg erhielt sie 2020 und 2025. Unter dem Pseudonym Charlotte Blum erschien ab 2022 bei Fischer die Reihe "Fräulein vom Amt", als Anna Täuber ab 2025 die Reihe "Schräge Vögel". Kurzgeschichten veröffentlichte sie unter anderem in Spektrum der Wissenschaft und im c't Magazin, 2024 erschien die Sammlung "Der achte Kontinent".