Linda Nagata
Linda Nagata studierte Zoologie, bevor sie zu schreiben begann. Sie wurde am 7. November 1960 in San Diego geboren; mit zehn Jahren kam sie nach Oahu. Nach dem Bachelor an der University of Hawaiʻi at Mānoa ging sie auf die Insel Maui, 1987 erschien ihre erste Kurzgeschichte. Bei Bantam Spectra in New York kamen von 1995 bis 1998 die vier Romane der Reihe "The Nanotech Succession" heraus: "Tech-Heaven", "The Bohr Maker", "Deception Well" und "Vast". Für "The Bohr Maker" erhielt sie 1996 den Locus Award für den besten Erstlingsroman. Sie schreibt häufig im Nanopunk-Genre, das von Nanotechnologie und der Verbindung fortgeschrittener Computertechnik mit dem menschlichen Gehirn handelt. Bei Tor erschienen 2001 "Limit of Vision", auf Deutsch 2003 bei Bastei Lübbe als "Götterfunke", und 2003 "Memory". Für die Novelle "Goddesses" wurde sie 2000 mit dem Nebula Award ausgezeichnet; zum ersten Mal ging er damit an eine Online-Veröffentlichung. Im eigenen Imprint Mythic Island Press veröffentlicht sie E-Books und Taschenbücher. Dort erschien 2013 "The Red: First Light", 2015 neu bei Saga Press in New York, wo im selben Jahr "The Trials" und "Going Dark" folgten. Auf Deutsch brachte Cross Cult die Trilogie 2016 und 2017 als "The Red 1: Morgengrauen", "The Red 2: Prüfungen" und "The Red 3: Funkstille" heraus. 2018 erhielt sie für "The Martian Obelisk" den Locus Award für die beste Kurzgeschichte. Die Reihe "Inverted Frontier" begann 2019 mit "Edges" und "Silver", 2022 und 2024 kamen "Needle" und "Blade" hinzu.
- Geboren
- 7. November 1960
- Nationalität
- Vereinigte Staaten