Liz Williams
Liz Williams hat in Cambridge über Wissenschaftsphilosophie promoviert, bei Peter Lipton, und sie betreibt in Glastonbury einen Laden für heidnischen und esoterischen Bedarf mit. Beides gehört zusammen: Sie praktiziert modernes Druidentum und hat 2020 mit "Miracles of Our Own Making" ein Sachbuch über das moderne Heidentum in Großbritannien vorgelegt. Geboren wurde sie 1965 als Tochter eines Bühnenzauberers und einer Autorin von Schauerromanen. Von Mitte der neunziger Jahre bis 2000 lebte und arbeitete sie in Kasachstan. Was sie dort erlebte, steht in "Nine Layers of Sky" (2003), einem Roman, der den Recken Ilja Muromez und Manas aus dem Epos von Manas in die Gegenwart holt. Ihr erster Roman "The Ghost Sister" erschien 2001, der zweite, "Empire of Bones", 2002; beide waren für den Philip K. Dick Award nominiert, "Banner of Souls" (2004) kam dazu auf die Auswahlliste des Arthur C. Clarke Award. Kurzgeschichten von ihr standen in Asimov's, Interzone, The Third Alternative und Visionary Tongue. Ihre umfangreichste Reihe ist die um Detective Inspector Chen, sechs Bände zwischen 2005 und 2015.
- Geboren
- 1965-02-26
- Nationalität
- Vereinigtes Königreich