Manfred Wegener
Calvin F. MacRoy, Fred McMason, Gregory Kern: Unter diesen und zahlreichen weiteren Pseudonymen schrieb Manfred Wegener, wie es in der Branche üblich war. Er wurde am 6. Oktober 1935 in Danzig geboren; kurz vor Kriegsende floh die Familie nach Dänemark und kam von dort nach Heiligenhafen. Nach der Mittleren Reife bereiste Wegener als Matrose die Welt, arbeitete in der Hochseefischerei, als Bergmann und im Montagebau, als Binnenschiffer und als Schleusenwärter der Neckarschleuse Guttenbach. Nebenbei schrieb er Science-Fiction- und Kriminalromane, Spionagegeschichten und Western; sein erstes verlegtes Werk war die Zukunftsgeschichte "Die Zeitverbrecher" aus der Serie Mark Powers. Ab 1974 lebte er vom Schreiben und gehörte zu den produktivsten und vielseitigsten Heftromanautoren, mit Beiträgen zu Reihen wie Jerry Cotton, Kommissar X, Lassiter, Butler Parker, Ren Dhark, Rex Corda und Utopia Zukunftsroman. Ab 1975 fand er in den Seewölfen eine Serie, in die er seine Erfahrungen aus der Seefahrt einbringen konnte. Er schrieb dafür 172 Romane und war dort auch Redakteur und Lektor. Manfred Wegener starb am 30. August 1999.
- Geboren
- 6. Oktober 1935
- Gestorben
- 30. August 1999
- Nationalität
- Deutschland