Marcus Hammerschmitt

Für Kurzgeschichten wurde Marcus Hammerschmitt mehrfach ausgezeichnet: 1996 mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis für "Die Sonde", enthalten im Band "Der Glasmensch", 1998 und 2000 mit dem Kurd-Laßwitz-Preis für "Wüstenlack" und "Troubadoure", und 2007 mit beiden Preisen für "Canea Null". Dazu kamen 1997 der Thaddäus-Troll-Preis und 1999 der Würth-Literaturpreis. Geboren wurde er 1967 in Saarbrücken. Er studierte Philosophie und Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen und arbeitet seit 1994 als freier Schriftsteller, dazu als Journalist und Fotograf. Neben Science-Fiction-Romanen und Gedichten, auch in multimedialer Form, veröffentlichte er in unregelmäßigen Abständen Essays und Dokumentationen in den Internet-Magazinen Telepolis und Futurezone und in der Wochenzeitung Jungle World. "Der Glasmensch und andere Science-Fiction-Geschichten" erschien 1995 bei Suhrkamp, dort folgten "Wind. Der zweite Versuch" (1997) mit zwei Romanen und "Target" (1998). Im Argument Verlag erschienen "Der Opal" (2000), "Der Zensor" (2001) und "Polyplay" (2002). "Polyplay" kam 2008 in einer Produktion des WDR auch als Hörspiel heraus, "Der Zensor" im selben Jahr als Hörbuch. Bei Sauerländer veröffentlichte er Jugendbücher, darunter "Das Herkules-Projekt" (2006) und "Yardang" (2010), dazu kommen die Sachbücher "Instant Nirwana" (1999) und "Das geflügelte Rad" (2002). 2004 war er Stipendiat des Künstlerhauses Edenkoben, 2025 Magdeburger Stadtschreiber.

Nationalität
Deutschland

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