Markus C. Schulte von Drach
Bevor Markus C. Schulte von Drach Thriller schrieb, hatte er Waldmäuse erforscht. Der am 5. Oktober 1965 in Dortmund geborene Biologe wurde bei Hubert Markl an der Universität Konstanz promoviert, 1998 mit einer Arbeit über Populationsstruktur, Aggression und genetische Zusammensetzung einer freilebenden Waldmauspopulation. Danach schrieb er als Journalist für Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung, die Berliner Zeitung, Die Welt und die Neue Zürcher Zeitung. Ab 1999 arbeitete er als freier Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung, 2000 wurde er Redakteur bei Süddeutsche.de in den Ressorts Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. 2005 brachte der Deutsche Taschenbuch Verlag seinen Thriller „Furor“ mit einem Nachwort von Christof Koch heraus; Übersetzungen erschienen auf Niederländisch, Polnisch und Rumänisch. 2009 folgte bei Kiepenheuer & Witsch „Der fremde Wille“, im selben Jahr von Heikko Deutschmann als Hörbuch gelesen; 2010 legte Knaur den Roman als Taschenbuch unter dem Titel „Der Parasit“ neu auf. Beide Romane führen an Fragen der Hirnforschung heran, an die Gefahr der Bewusstseinsmanipulation, an die Freiheit des Willens und an die Schuldfähigkeit. Mit Religion und Glauben, Atheismus, Evolution und Kreationismus setzt sich sein dritter Roman „Mythos“ auseinander, 2013 bei Springer Spektrum erschienen.
- Geboren
- 5. Oktober 1965
- Nationalität
- Deutschland