Matt Hill
Zwei seiner Romane tragen nicht den Namen Matt Hill, sondern M. T. Hill: So brachte Titan Books 2019 „Zero Bomb“ und 2020 „The Breach“ heraus. Der 1984 geborene Engländer stammt aus Tameside in Manchester und schloss ein Journalismusstudium an der Cardiff University ab. 2013 erschien bei Sandstone Press sein Roman „The Folded Man“, der 2014 ins Finale des Dundee International Book Prize kam. „Graft“, 2016 bei Angry Robot veröffentlicht, stand 2017 in der Endauswahl des Philip K. Dick Award. Die britische Autorin Nina Allan zählte Hill zu den innovativsten und freimütigsten neuen Stimmen der britischen Science-Fiction. Sein fünfter Roman „Lamb“ kam im Oktober 2023 bei Dead Ink heraus und spielt in naher Zukunft in Nordengland. Nachdem ein Lkw-Fahrer bei einem Protest gegen seine Firma, die ihn durch selbstfahrende Lastwagen ersetzt hat, ums Leben gekommen ist, ziehen seine Frau Maureen und ihr Sohn Boyd in die Kleinstadt Sile in den Pennines. Schimmel breitet sich im Haus aus, die Mutter verschwindet, und auf einer Müllhalde findet Boyd ein Baby, das er Lamb nennt und das viel zu schnell heranwächst. John Clute beschrieb das Buch in der Encyclopedia of Science Fiction als Reise eines Jugendlichen ins Erwachsenwerden inmitten der Schrecken eines verfallenden Großbritannien. Lisa Tuttle sah im Guardian eine Mischung aus Science-Fiction und Horror mit Themen wie in „Frankenstein“, Experimenten zur Erschaffung von Leben und wissenschaftlicher Selbstüberschätzung. Kurzgeschichten veröffentlichte Hill unter anderem 2017 in Seat 14C und, als M. T. Hill, 2022 in New Worlds.