Matthias Falke
Am 7. Juli 2007 gewann Matthias Falke beim 1. Autorenwettbewerb des Karlsruher Sandkorn-Theaters mit seinem Drama "Kassandra-Szenen" den Publikumspreis. Die Figur kehrt in seiner Werkliste mehrfach wieder: 2006 gab er bei Reclam die Sammlung "Mythos Kassandra" mit Texten von Aischylos bis Christa Wolf heraus, 2007 folgte der Gedichtband "Fernweh. Oden an Kassandra". Geboren wurde er 1970 in Karlsruhe. Nach dem Abitur am dortigen Lessing-Gymnasium und dem Grundwehrdienst bei der Luftwaffe studierte er von 1991 bis 1999 in Karlsruhe und Freiburg Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft und Philosophie; seine Magisterarbeit galt den Sinfonien Max Bruchs. Über Bruch und Robert Volkmann schrieb er 2006 auch ein Buch, später Einzelstudien zu Sinfonien von Mendelssohn Bartholdy, Sibelius und Miaskowsky. Seine Erzählung "Harey" war 2009 für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert und belegte beim Deutschen Science Fiction Preis den dritten Platz; "Boa Esperanca" wurde 2010 für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert und gewann den Deutschen Science Fiction Preis. Die Novelle "Der Bruch der nordwestlichen Stelze", erschienen in Nova 19, war 2013 für beide Preise nominiert, der Roman "Bran" 2014 für den Kurd-Laßwitz-Preis. Viele seiner Romane gehören zum Enthymesis-Universum, einer Folge von Trilogien seit 2007, darunter die Tloxi-Trilogie mit "Kampf mit den Tloxi" (2015) und "Sternentor" (2016). Daneben schrieb er sieben Bände der Reihe Star Voyager und übersetzte fünf Werke von Robinson Jeffers. Aus seinen Reisen wurden Bücher, ein Expeditionstagebuch über Boliviens höchsten Berg Sajama (2010) und ein Reisejournal über das Kloster Rongbuk am Mount Everest (2011). Der jüngste Titel der Werkliste ist "Lombok" (2018), der Abschluss seiner Laertes-Trilogie.
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- Deutschland