Matthias Matting
Unter dem Pseudonym Brandon Q. Morris schreibt der Physiker Matthias Matting seit 2017 harte Science-Fiction. Jedes seiner Bücher unter diesem Namen hat ein erklärendes Nachwort zu dem Gegenstand, der die Handlung antreibt, etwa einem Himmelskörper wie Enceladus oder einem Begriff wie den Schwarzen Löchern. Geboren wurde er am 28. August 1966 in Luckenwalde. Nach dem Physikstudium an der TU Dresden wurde er Redakteur bei einem Fachverlag für Computerzeitschriften in München, später arbeitete er unter anderem für Computer Bild, die Wirtschaftswoche, den Focus und den Heise-Verlag. Daneben brachte er regelmäßig Fachbücher heraus, etwa "Der eigene Internetserver" (2003), und mehrere Romane. 2011 gehörte er mit dem Sachbuch "Reise nach Fukushima" zu den ersten Gewinnern des derneuebuchpreis.de, den der Tagesspiegel, epubli und Zeit online tragen. Er hat Webportale für Selfpublisher betrieben und Seminare für Autoren angeboten; den Deutschen Selfpublisher-Verband hat er mitgegründet und von Februar 2015 bis Dezember 2017 als Vorstandsvorsitzender geführt. Über das Selfpublishing schrieb er 2011 im Focus und 2014 bei Zeit online. Die Romane als Brandon Q. Morris erscheinen überwiegend im Selbstverlag, in Reihen wie Eismond, die 2017 mit "Enceladus" begann, Proxima und Mars Nation; "Die Störung" (2021) und die drei Tachyon-Bände kamen bei Fischer Tor heraus. Für "Helium-3" erhielt er gemeinsam mit Cliff Allister 2019 den Skoutz-Award in der Kategorie Science-Fiction, 2020 stand "Das Triton-Desaster" auf der Longlist des Phantastik-Literaturpreises Seraph für den besten Independent-Titel.
- Geboren
- 28. August 1966
- Nationalität
- Deutsche Demokratische Republik