Melanie Vogltanz
Dreimal stand Melanie Vogltanz 2020 auf der Shortlist eines Phantastikpreises: beim Seraph mit "Schwarzmondlicht", beim Kurd-Laßwitz-Preis und beim Deutschen Science-Fiction-Preis mit "Shape Me", das bei beiden auf Platz vier kam. Beide Romane waren 2019 erschienen, "Shape Me" im Wiener Verlag Ohneohren, "Schwarzmondlicht" im Eigenverlag. 2020 war sie außerdem für den Award Best Written Work of Fiction der European Science Fiction Society nominiert. Geboren wurde sie am 12. Oktober 1992 in Wien, wo sie an der Universität Deutsche Philologie und Anglistik studierte; aus dem Englischen übersetzte sie mehrere Romane. Ab 2014 erschien bei Papierverzierer ihre Reihe "Schwarzes Blut", beginnend mit "Maleficus"; "Wolfswille" (2017) kam im April 2018 auf Platz acht der Phantastik-Bestenliste, "Wolfswahn" (2018) im Januar 2019 auf Platz zwei. 2020 brachte sie die ersten drei Bände überarbeitet und unter neuen Titeln im Eigenverlag heraus. Die E-Book-Reihe "Aurora" war 2016 für den Deutschen Phantastik Preis als beste Serie nominiert, im selben Jahr erhielt Vogltanz den Encouragement Award der European Science Fiction Society. Unter dem Namen M.M. Vogltanz erschien 2017 bei Ohneohren "Opferreigen". Neben Romanen und Novellen veröffentlichte sie zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien; "PET" aus "Das Dimensionstor" kam 2018 beim Kurd-Laßwitz-Preis auf Platz sieben, 2024 ebenso "No Filter" aus dem Magazin Queerwelten. Mit Jacqueline Mayerhofer und Werner Graf gab sie 2020 die Anthologie "Geschichten aus dem Keller" heraus, die beim Vincent Preis Zweite wurde. Im selben Jahr erschien bei Art Skript Phantastik "Road to Ombos: Seth ist gefallen", 2023 bei Plan9 "Im Auge der Leere", geschrieben mit Stefan Cernohuby. Der Roman "Backstage: Tote geben keine Zugabe" (2024) stand auf der Shortlist des Österreichischen Phantastik Preises und kam beim Vincent Preis auf Platz vier.
- Geboren
- 12. Oktober 1992
- Nationalität
- Österreich