Michael Knoke
Seine ersten Geschichten veröffentlichte Michael Knoke als Leser-Storys in der Heftreihe „Geisterjäger John Sinclair“. 1995 folgte mit „Im Zeichen des Wolfes“ ein erstes eigenes Romanheft, Band 145 der Serie „Dämonenland“ im Bastei-Verlag. Knoke wurde 1968 in Munster geboren. Er arbeitete im Sozialbereich, ehe er per Fernstudium eine Ausbildung zum Grafik-Designer machte. Bei Goblin Press in Arnsberg-Neheim erschienen 1996 „Des dunklen Träumers Wiegenlieder“ und 1998 „Sturmwanderer“, 2003 „Cassinis Gesänge. Drei Sätze einer kosmischen Sinfonie“, geschrieben mit Uwe Voehl und Jörg Kleudgen. 2008 erschien bei Eloy Edictions sein Roman „Im Wendekreis der Angst“, im selben Jahr für den Vincent Preis nominiert. Mit Matthias Falke schrieb er „Der Virenplanet“, der 2010 auf der Nominierungsliste des Kurd-Laßwitz-Preises stand. Allein verfasste er „Das Tal des Grauens“, das 2010 bei Voodoo Press herauskam. Knoke starb am 23. April 2010. Im Jahr darauf wurde „Totenmaar. Ein Mystery-Thriller aus der Eifel“, gemeinsam mit Jörg Kleudgen geschrieben, postum mit dem Vincent Preis als bester Roman ausgezeichnet, seine Erzählung „Die Schattenuhr“ aus der gleichnamigen, von Nina Horvath herausgegebenen Anthologie als beste Kurzgeschichte.
- Gestorben
- 23. April 2010
- Nationalität
- Deutschland