Michael Szameit

Michael Szameit schrieb Science-Fiction und war Sportfischer: In Hamburg arbeitete er als Redakteur und Journalist beim Anglermagazin "Blinker", in dem er auch eigene Beiträge veröffentlichte. Geboren am 29. Juli 1950 in Prießen, wurde er Elektromechaniker und begann ein Physikstudium, das er aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste; danach arbeitete er bei Film und Fernsehen, schließlich als Leiter eines Tonstudios. 1976 erschienen seine ersten Erzählungen, darunter "Das Tier" in der Anthologie "Begegnung im Licht". Von 1981 bis 1984 war er im Lektorat des Verlags Neues Leben tätig, danach freischaffender Schriftsteller. Im Verlag kam 1982 in der Reihe "Spannend erzählt" sein erster Roman heraus, "Alarm im Tunnel Transterra", 1983 "Im Glanz der Sonne Zaurak" und 1984 "Das Geheimnis der Sonnensteine". Bei Neues Leben gab er 1985 die wissenschaftlich-phantastischen Tiergeschichten "Aus dem Tagebuch einer Ameise" heraus und 1990 den Band "Der lange Weg zum blauen Stern"; dort erschien 1987 auch "Drachenkreuzer Ikaros", 1994 neu bei Heyne. Bei einer Umfrage des Fanclubs Andymon gehörte er 1990 zu den beliebtesten Science-Fiction-Autoren der DDR. 1997 veröffentlichte er den Roman "Copyworld". 1999 brachte Das Neue Berlin "Copyworld" neu heraus, und in Hamburg erschien sein Sachbuch "Plattfische" als Buch der Zeitschrift "Blinker". Michael Szameit starb am 30. Mai 2014.

Geboren
29. Juli 1950
Gestorben
30. Mai 2014

Bücher