Nils Westerboer
Bevor Nils Westerboer Romane schrieb, arbeitete er zwei Jahre als Kameraassistent für Naturfilme, vorwiegend für den NDR. Der 1978 in Gaildorf Geborene hatte in Jena Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Film studiert; danach studierte er Germanistik und Evangelische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2012 ist er Lehrer an der neu gegründeten Gemeinschaftsschule Kaleidoskop in Jena, an deren pädagogischer Konzeption er beteiligt war. Sein erster Roman "Kernschatten" erschien 2014 bei Leander und wurde im Jahr darauf für den Deutschen Science-Fiction-Preis nominiert; 2023 brachte Klett-Cotta ihn neu heraus. Der zweite, "Athos 2643" (2022), wird aus der Perspektive einer KI-Assistentin erzählt. Der Roman war für den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar, den Phantastik-Literaturpreis Seraph und den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert und erhielt 2023 den Deutschen Science-Fiction-Preis. 2025 erschien er auf Ukrainisch. Für "Lyneham" (2025) erhielt Westerboer 2025 den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar und 2026 den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Science-Fiction-Preis. Von ihm stammt auch ein Sachbuch über drei Filme von M. Night Shyamalan, "Der innere Blick".
- Geboren
- 25. Januar 1978