Olaf-Axel Burow

Nach einer Begegnung mit Robert Jungk, auf den die Zukunftswerkstatt zurückgeht, begann Olaf-Axel Burow, mit dieser Methode zu experimentieren. 1995 schrieb er mit Marina Neumann-Schönwetter das Buch "Zukunftswerkstatt in Schule und Unterricht", und er baute die Methode zu einem Instrument für Bildungseinrichtungen und Unternehmen aus. Burow wurde am 19. Juli 1951 in Berlin-Charlottenburg geboren und studierte an der PH Berlin Deutsch und Pädagogische Psychologie. Nach dem ersten Staatsexamen unterrichtete er an einer Grundschule in Neukölln, nach dem zweiten Musik, Deutsch und Englisch an einer Berliner Gesamtschule. Von 1984 bis 1994 war er Assistent am Institut für Psychologie der HdK Berlin; an der TU Berlin promovierte er 1988 und habilitierte sich 1992, beide Male über Gestaltpädagogik. 1994 erhielt er einen Ruf auf eine Hochschuldozentur in Gießen, 1996 auf den Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik der Universität Kassel, wo er bis März 2017 als Professor arbeitete. Er entwickelte die Theorie der Positiven Pädagogik und das Konzept der Wertschätzenden Führung. 2009 startete er mit H. G. Rolff an der Deutschen Akademie für Pädagogische Führung seine Zukunftswerkstatt "Abbau von Belastungen - wie geht das?". Mit Jens Johler schrieb Burow Romane. "Gottes Gehirn" erschien 2001 im Europa-Verlag, stand 2002 auf der Nominierungsliste des Kurd-Laßwitz-Preises und kam 2010 in einer überarbeiteten Neuausgabe heraus. Bei dotbooks folgte als E-Book der Wissenschaftsthriller "Genius - Eiskalter Plan". Unter seinen Sachbüchern stehen "Die Individualisierungsfalle. Kreativität gibt es nur im Plural" (1999) und "Positive Pädagogik. Sieben Wege zu Lernfreude und Schulglück" (2011). 2025 veröffentlichte er bei Beltz "Verlorene Zukunft", 2026 erschien dort mit zwei Mitautoren "Wenn die Schule fliegen lernt".

Geboren
19. Juli 1951
Nationalität
Deutschland

Bücher