Oliver Henkel

In Oliver Henkels erstem Roman ist das Weströmische Reich nicht untergegangen und besteht im Jahr 796 noch. "Die Zeitmaschine Karls des Großen" erschien 2001, ein Jahr später folgte "Kaisertag", ein Roman, der im Deutschland des Jahres 1988 spielt: Den Ersten Weltkrieg hat es dort nie gegeben, und die politischen Verhältnisse stehen nahezu auf dem Stand von 1914. Für diese beiden Romane wurde er 2002 und 2003 mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis ausgezeichnet. Henkel wurde am 9. November 1973 in Lübeck geboren und hat vorwiegend Alternativwelt-Geschichten geschrieben. 2004 erschien der Erzählband "Wechselwelten" mit sieben Geschichten, die verschiedene Alternativen zur realen Geschichte erzählen: Pontius Pilatus begnadigt Jesus, Alexander der Große stirbt nicht 323 vor Christus in Babylon, und Abraham Lincoln reist in ein South Carolina, das im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zur preußischen Provinz Karolina wurde. 2009 folgte im Atlantis Verlag "Im Jahre Ragnarök". Die Provinz Karolina spielt im Roman "Die Fahrt des Leviathan" (2012), ebenfalls bei Atlantis, wieder eine Rolle, diesmal zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs. 2014 brachte Atlantis auch "Wechselwelten" neu heraus.

Geboren
9. November 1973
Nationalität
Deutschland

Bücher