Omar El Akkad
Hundert Romane, die die Welt geprägt haben: In diese Liste nahm die BBC 2019 "American War" auf, den ersten Roman von Omar El Akkad, erschienen 2017. Das Buch erhielt den Rakuten Kobo Emerging Writer Prize und den Oregon Book Award für Belletristik und kam 2017 auf die Shortlist des Writers' Trust Fiction Prize. Auf Deutsch erschien es unter demselben Titel in der Übersetzung von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié. El Akkad, Jahrgang 1982, studierte Informatik an der Queen's University in Kingston und arbeitete dort bei der Studentenzeitung The Queen's Journal. Nach einem Sommerpraktikum im Torontoer Büro der kanadischen Zeitung The Globe and Mail war er etwa zehn Jahre ihr Reporter. Er berichtete über den Krieg in Afghanistan, die Militärverfahren in Guantanamo Bay und den Arabischen Frühling in Ägypten, später aus Ferguson, Missouri, und über Folgen des Klimawandels in den Vereinigten Staaten. Für seine Reportagen erhielt er einen National Newspaper Award für investigative Recherche und den Goff Penny Memorial Prize für junge kanadische Journalisten. 2021 folgte der zweite Roman, "What Strange Paradise". Er gewann im selben Jahr den Scotiabank Giller Prize, 2022 den Oregon Book Award für Belletristik und einen Pacific Northwest Book Award. 2025 veröffentlichte El Akkad sein erstes Sachbuch, "One Day, Everyone Will Have Always Been Against This", das im selben Jahr mit dem National Book Award for Nonfiction ausgezeichnet wurde. Die deutsche Ausgabe erschien 2025 bei Matthes & Seitz Berlin unter dem Titel "Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein", übersetzt von Nouria Behloul.
- Nationalität
- Kanada