Paul J. McAuley
"Fairyland" beschreibt ein kriegszerrüttetes Europa, in dem genetisch veränderte Wesen aus menschlicher Erbsubstanz, im Roman Puppen genannt, als entbehrliche Sklaven gehalten werden. Geschrieben hat den Roman ein Biologe. Er erschien 1995 und bekam 1996 den Arthur C. Clarke Award und 1997 den John W. Campbell Memorial Award. Paul J. McAuley wurde am 23. April 1955 in Stroud in Gloucestershire geboren und veröffentlichte 1984 mit "Wagon, Passing" seine erste Erzählung in der Zeitschrift Asimov's. Vier Jahre später kam sein erster Roman heraus, "Four Hundred Billion Stars", auf Deutsch "Vierhundert Milliarden Sterne", und gewann auf Anhieb den Philip K. Dick Award; "Secret Harmonies" und "Eternal Light" führten die Reihe 1989 und 1991 weiter. Danach wechselten die Schauplätze schnell: "Red Dust" von 1993 spielt auf einem Mars, den Chinesen besiedelt haben; "Pasquale's Angel" von 1994 verlegt die italienische Renaissance in eine andere Geschichte, in der Machiavelli und Leonardo da Vinci auftreten, und bekam den Sidewise Award für alternative Geschichte. Die Confluence-Reihe versetzt ihre Leser etwa zehn Millionen Jahre in die Zukunft, die Erzählung "The Temptation of Dr. Stein" brachte ihm den British Fantasy Award ein. Ab 2001 schrieb McAuley mehrere Technothriller, die nahe an der Gegenwart bleiben, darunter "The Secret of Life" und "White Devils". 2008 begann er mit "The Quiet War" einen Zyklus, der über "Gardens of the Sun" und "In the Mouth of the Whale" bis zu "Evening's Empires" von 2013 reicht; der erste Band stand auf der Auswahlliste des Arthur C. Clarke Award.
- Geboren
- 1955-04-23
- Nationalität
- Vereinigtes Königreich