Paul Melko

Fünf Jugendliche bilden in „Singularity's Ring“ eine gemeinsame Persönlichkeit: Strom, Meda, Quant, Manuel und Moira sind das Pod „Apollo Papadopulos“, das zum Kapitän eines neuen Raumschiffs ausgebildet wird. Der Roman spielt nach einer Singularität, die den größten Teil der Menschheit verschwinden ließ; zurück blieb eine riesige, unbewohnte Raumstation, die die Erde umringt, und die meisten Menschen sind genetisch so verändert, dass sie solche Gruppen aus zwei bis fünf Einzelnen bilden. Es war der erste Roman von Paul Melko, 1968 in Athens, Ohio, geboren. Seine erste professionelle Erzählung, „The Burning Man“, war 2002 in Realms of Fantasy erschienen; weitere folgten in Asimov's Science Fiction, Strange Horizons, der Anthologie „Live Without a Net“ und in The Year's Best Science Fiction. Tor Books brachte „Singularity's Ring“ im Februar 2008 heraus; neben dem Roman erschien 2008 die Sammlung „Ten Sigmas & Other Unlikelihoods“. 2009 erhielt der Roman den Compton Crook Award und den Locus Award als bestes Debüt; bei Heyne erschien er 2011 als „Der Ring“. „The Walls of the Universe“ war zuerst eine Novelle, 2006 in Asimov's Science Fiction gedruckt. Sie war für den Hugo, den Nebula und den Theodore Sturgeon Memorial Award nominiert und gewann den Leserpreis des Magazins. Als Roman erschien „The Walls of the Universe“ 2009, auf Deutsch 2010 bei Heyne als „Die Mauern des Universums“; 2012 folgte eine Fortsetzung.

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